"Der Jakob-Böhme-Bund wurde im Juni vorigen Jahres
gegründet von einigen hier wirkenden Künstlern, denen es eine würdige Aufgabe zu sein schien, aus den oft fragwürdigen Versuchen modernster Kunstübungen heraus zu gelangen, die sich alle
gemeinsam vor die Erkenntnis gestellt sahen, dass das Gute der neueren Kunststrebungen nur dann zur allmählichen Auswirkung gelangen können, wenn sich die derart strebenden Künstler bewusst in
den Dienst der Seele stellen würden. Wenn sie bewusst einer Art Sakralkunst zustreben wollten."
JOSEPH ANTON SCHNEIDERFRANKEN, NEUER GÖRLITZER ANZEIGER, 1921